Posts mit dem Label Ernährungs- und Fitness-Tagebuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ernährungs- und Fitness-Tagebuch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 15. Juni 2022

Achtsamkeits-Meldung

Jaaa, also meine Achtsamkeit lässt ab und zu zu wünschen übrig. Vielleicht muss ich doch hier oder von Hand einiges niederschreiben, zu meinen Gedanken, denn manchmal drehe ich mich doch im Kreis.

Was mir gut tut:

  • keine Kalorienzählerei mehr
  • damit keinen Zwang mehr, alles zu kontrollieren 
  • nie dagewesene Freiheit, was Essen, Urlaube und Parties angeht, trotzdem kein Verzicht
  • es gibt tatsächlich Süßigkeiten, die mir nicht schmecken 😉 Manchmal überrascht mich das. Aufgefallen bei den Geburtstags-Süßigkeiten eines Kollegen, der ALDI-Süßkram kaufte und ich bin ja neugierig, ich muss immer wissen, was es denn ist, wenn nicht die Verpackung und/oder Form auf das Original schließen lässt. So weit, es dann aber nach einem Bissen wegzuschmeißen, bin ich (leider!) noch nicht.
  • die damit verbundene Leichtigkeit

Was mir nicht so gut tut:

  • die damit verbundene Zunahme
  • dass ich noch keinen Angriffspunkt finde, die emotionale Esserei zu beenden
  • dass ich mich hier auf der Arbeit noch weniger wohl fühle, weil ich jetzt in unseren Abteilungen hier die Fülligste bin. 
  • meine Arbeitskollegin ist im Schönheitswahn und sehr gehässig zu anderen, was mir echt Probleme macht. Sie ist mega schlank, spritzt sich die Lippen auf, botoxt und ist 3 Jahre älter als ich, aber hat anscheinend mit dem persönlichen Sommer keine Probleme. Neben ihr fühle ich mich minderwertig, hässlich und klein. Weil ich eben mitbekomme, wie sie über andere spricht. Ich weiß, dass SIE eigentlich diejenige ist, die eine arme Wurst ist, aber das ist nicht das, was ich fühle. Es ist für mich täglich ein Spießrutenlauf, weil sie schräg hinter mir sitzt und ich weiß, dass sie jeden taxiert und ich wegen meiner Figur auch immer eine dünne lange Strickjacke anhabe, am liebsten würde ich mich verhüllen. 😞 ICH muss an MIR arbeiten, sie spiegelt ja irgendwas oder triggert irgendwas in mir. Sie ist die sehr extrovertierte, laute Kollegin mit den vierhundert Louis Vuitton Taschen, Kohle ohne Ende (was kostet die Welt).
  • der persönliche Sommer mit diesen körperlichen Verformungen

So. Möchte ich mein aktuelles Gewicht hier mal festhalten? Oder sage ich lieber, ich bin nicht die Zahl. Ich bin erstmal ich?
Vielleicht später.

Ich habe seltene, richtig gute Phasen, meistens im Urlaub, wo ich genau auf mich höre und auch meinen Körper spüre (beim letzten Urlaub hatte ich nach knapp einer Woche wieder mein Vor-Urlaubs-Gewicht, statt wie sonst 4 Kilo waren es 2). Hier im Alltag ist es irgendwie komplett anders. Heimlich essen, zuviel essen, kein Ende finden.

Manchmal weiß ich auch nicht, wieso ich so unzufrieden bin.
Wenn ich meine Hochzeitsfotos angucke, muss ich fast weinen, weil ich da so unzufrieden war und doch fast 20 Kilo leichter. 😖

Selbst-Mitgefühl, Selbstliebe, Selbstakzeptanz, Selbst-Lob und Selbst-Geduld ist angesagt. Und das fällt mir so unendlich schwer.

Dienstag, 8. Februar 2022

Das Alter

Wir kommen/sind in so einem Alter, wo viele um uns rum krank werden oder sind. Die Nachrichten häufen sich.
Langjähriger Freund einer Freundin hat MS. Wird dieses Jahr 50.
Meine Duft-Jenny (mit den Duftlampen) hat einen Tumor an der Wirbelsäule. 3 Kinder, alleinerziehende Krankenschwester. 
Kunden sterben. Mal alleine. Da läuft es mir ja kalt den Rücken runter, wenn ich auf einer Sterbeurkunde lese "Todeszeitpunkt vom .... bis ....", teilweise mit 1 Woche oder mindestens ein paar Tagen dazwischen. Wenn man alleine wohnt, sicherlich kein Einzelfall. Gruselig aber trotzdem. Eine Kundin mit 21 Jahren. (Hintergründe kenne ich nicht, aber auch bei ihr hat es 4-5 Tage gedauert, bis sie jemand fand).
Schwiegervater meiner Make-Up und Haare-Frau für die Hochzeit hat sich umgebracht mit 55 Jahren. (Genaues weiß ich nicht).
Bekannte hatte Brustkrebs, sie hat alles ohne weitere Rückfälle überstanden. Im Gegensatz zur Mutter meiner Trauzeugin, 2020 Brustkrebs, 2021 kam er wieder.

Überall nur Krankheit und Tod. 

Ich versuche, mich auf schöne Dinge zu besinnen. Während dieser Corona-Kacke fällt es zunehmend schwerer. Aber bald sind ja alle hoffentlich durchseucht und wir können auch mal wieder Feiern, Treffen etc. Der Vorteil der Masken ist allerdings, dass man Essensreste zwischen den Zähnen und evtl. Pickel schön kaschieren kann. 😉

Und ich fühle mich schlecht, weil ich mit mir selbst bzw. meiner Figur und meinem Gewicht so furchtbar unzufrieden bin. Dabei gibt es soviel Schlimmeres im Leben... 


Donnerstag, 4. November 2021

Keine Ahnung

Gewicht aktuell: 92.7 kg. 
Ich habe wirklich keine Ahnung, einen Tag nach meinem Post sank das Gewicht direkt auf 93.5 kg.
Und heute morgen dann das.

Ich weiß auch nicht, was das war.

Ich kann das echt nur so hinnehmen.

Meine Kollegin meinte (und die sitzt mir ja den ganzen Tag gegenüber): "Du bist ja irgendwie immer gestresst und hast  bestimmt viel zuviel Cortisol im Körper, deshalb nimmst Du nicht ab. Am Essen kann das irgendwie nicht liegen!"

Sonntag, 24. Oktober 2021

Unwohlsein

Mein persönlicher Sommer verlangt mir so einiges ab.

Ganz plötzlich vor 2 Wochen schoss mein Gewicht auf 94.5 kg, zuerst war ich relaxt, kann ja mal passieren, dann bekam ich Panik. Und wieder Freßanfälle. Was völlig gaga ist, denn das Gewicht ging grundlos (!) nach oben. Ein Überschlagen meiner Kalorien (was ich ja nicht mehr machen wollte) sagte, alles gut, keine Ahnung, warum, aber daher kommt es nicht.

Es geht aber nicht mehr runter!!!!
Und schon gar nicht, wenn ich wieder Essen inhaliere, wovon ich doch schon so gut weg war. 😔 Vor allem NACH der Zunahme. 

Bis zum Urlaub auf 92.5 kg ist ein Wunschtraum und wieder dreht sich alles nur um die Zahl auf der Waage, was ja auch nicht mehr so sein sollte. 

Ich fühl' mich einfach gerade nicht wohl. Meine (grauen) Haare, mein Fresskopp, meine Figur... Aber um etwas zu ändern, muss ich was ändern und ich bin bockig, denn vieles an meinem Körper passiert für mich ohne Grund, Hormone hin oder her, aber die können mir doch nicht einfach so bei gleichem Gewicht einen Oberbauch kredenzen, oder eine Zunahme! 😒 

Ich bin wirklich ein bisschen grumpy und muss erstmal die Waage außer Acht lassen, denn die triggert mich glaub ich am meisten. 

Der Fokus sollte darauf liegen, dass ich weitestgehend gesund bin (außer die ständigen Wehwechen), aber ich sehe neidisch auf die schlanken Kolleginnen, die so schön abgenommen haben. Die haben dasselbe Problem wie ich zu Diät-Zeiten (Angst vor Urlaub, Essen gehen, Parties etc.), aber das seh' ich natürlich nicht.

Emotionales Essen lösen ist auch schwer.
WARUM esse ich denn jetzt nach einer Zunahme????? Wo vorher doch alles tacko war?
Blöd, alles.
Nervt voll.

Und da muss mir auch keiner mit "Reiß Dich mal zusammen" kommen oder "Mach dies, das und jenes", ich bin wirklich der Meinung, dass ich da mit Ehrgeiz und Zusammenreißen nur zeitweise ans Ziel komme, denn mittlerweile habe ich begriffen, dass der Körper Programme hat, die man mit Willensstärke nicht anhalten kann, wie z.B. Atmen, Herzschlag, Verdauung etc. Und genauso ist es mit dem Essen. Wenn man dem Körper Essen verweigert, wird mit Hormonen reagiert. Wie, wenn ich auf's Klo muss. Das kann ich auch nur bis zu einem bestimmten Punkt mit Willensstärke verhindern, aber irgendwann halt nicht mehr. 

Und ich habe mir schon angewöhnt, auf der Arbeit zwischen 12 und 13 Uhr ca. 75g Brot (also 2 kleine oder 1 große Scheibe) mit irgendwas an Aufschnitt zu essen und 1 Joghurt a 150g (mal 10%, mal 1.5%, mal 3.8%, je nachdem, was da ist) mit ca. 30g Knusper-Müsli (das wiege ich tatsächlich ab, denn da verschätz' ich mich meistens und kriege es nicht auf oder so und 30g ist eine gute Menge. Und abends dann halt warm, da dann eine gute Portion. Frühstücken tue ich nie, habe ich auch nicht, gibt aber 1-2 Kaffee mit Milch.

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht...

Mittwoch, 11. August 2021

Stillstand

Nach einigen Büchern finde ich mich so langsam ein, ins intuitive Essen.

Leider spielt das Gewicht (noch) nicht mit. Immer zwischen 90 und 92 kg. Für mich definitiv zuviel, aber es macht mittlerweile doch Spaß, auf meinen Körper zu hören, was ihm gut tut, was er mag, wo er streikt. Sicher macht auch da ein Großteil mein persönlicher Sommer aus, was Unwohl- und Wohlsein angeht.

Auch mengentechnisch gab es im Urlaub keine Eklats, selbst der Mann bemerkte mehrfach, wie wenig ich denn essen würde. Okay, mal abgesehen vom Hunger war es einfach auch nur heiß. 😉

Es gibt keine Einschränkungen.

Ich esse Schoki, Chips, Knusper-Müsli etc. 

Eine Freiheit, die ich vor meiner ganzen Diät-Karriere nie für möglich gehalten hätte.

Natürlich gefällt mir mein Gewicht nicht wirklich dabei, aber dafür, dass alles erlaubt ist, und ich immer in diesen Kilo-Regionen bleibe, auch nach ersten Parties und Essen-Geh-Abenden mit Alkohol, finde ich das absolut genial! 

Nur manchmal funktioniert das Ganze nicht und ich esse über meinen Hunger, weil es so lecker ist.
Oder bin futterneidisch. (Das wird sicher auch noch dauern.)

Aber das war jetzt mein erster Urlaub, auf den ich mich von Herzen gefreut habe, natürlich hatte ich etwas zugenommen hinterher, aber nicht der Rede wert (Wasser?!).
Und den ich genießen konnte.

Und überhaupt auch die Parties. Kein Völlerei-Koma, die Waage bleibt brav.

Wie gesagt - nur das Gewicht stört mich. 10-15 Kilo weniger wären auch schön. ^^ Aber ich bin nicht mehr gewillt, mich zu quälen und zu kasteien. 

Ich bin mir sicher, irgendwann geht auch das Gewicht runter.

By the way...beim Mann ist der persönliche Sommer auch angekommen! 😁 SlimFit Hemden wurden aussortiert und BodyFit gekauft. 👍

Jetzt muss ich nur wieder zum Sport finden, der mir Spaß macht. Das mittägliche Spazierengehen seit März 2020 hat nicht wirklich was gebracht.

Freitag, 23. April 2021

Viele Baustellen

Also momentan habe ich einfach viele, viele Baustellen.

Mein Gewicht zum Beispiel. Das verändert sich auch nicht so, wie ich es vielleicht gerne hätte. Und trotz "nur" 1 kg pro Monat hänge ich jetzt schon hinterher. Zwar nur 600g, aber ich hänge.

Dazu kommt dieser Wahnsinns-Erfolg einiger meiner (nicht direkten) Kolleginnen, die WW gemacht haben oder einfach dank der "Flotten Karotte" im Sinne ihres Kindes vernünftig und gesund gekocht haben.

Da sind in kürzester Zeit (beide Ü40, eine 14 kg in 3.5 Monaten, die andere 25 kg im halben Jahr) viele Kilos geschmolzen. Und ich bin neidisch. Und voller Bewunderung. Weil sich in mir alles, wirklich alles sträubt und resigniert, wenn ich anfange, irgendwas zu zählen. Mir geht soviel Lebensqualität flöten. Ich habe schon mitbekommen "Oh nein, ich habe heute nichts abgenommen, ich muss mehr Sport machen und weniger essen!" Oh Gott. Mein Alptraum-Teufelskreis.

Genauso wie die fehlende Urlaubs-Vorfreude!!! Urlaub hieß für mich immer: Shysze, ich werde 3-4 Kilo zunehmen, mein Abnehmerfolg wird zunichte gemacht. 
Das war alles an Gedanken!
Und dann natürlich: Ich muss alles essen, weil zu Hause ist wieder Diät angesagt. 

Dasselbe bei Feiern, Parties und Geburtstagen. Ich wusste, ich kann mich nicht beherrschen und es wird eine Zunahme geben.

Wie traurig ist das bitte?!

Ich möchte das nicht mehr.

Und leider ist achtsam und/oder intuitiv essen ja auch ein sehr langwieriger Prozess, der Fort- und Rückschritte beinhaltet. Das merke ich ja jetzt. Zusätzlich zur Fettverteilung, die sich dank meines persönlichen Sommers ändert. 

Dann meine Haare.
Grau und ungepflegt. Wenn ich dazu wenigstens schlank wäre!
Auch das ist dann wieder ein Thema. Aber Färben und/oder ändern der Haarroutine ist keine Option, denn zumindest vom Fühlen her sind die Haare völlig anders und erholen sich anscheinend sehr langsam. Auch, wenn man ihnen das (NOCH!) nicht ansieht. Leider dürfen wir hier nicht mit Kopfbedeckung arbeiten. ^^

Aber ich möchte nicht wieder in den Teufelskreis.
Auch, wenn ich gerade ziemlich verzweifelt bin.

Dann die ganzen anderen "schmerzenden" Baustellen.
Brustzysten, vorwiegend links, schon jetzt seit einem Jahr (mit Beginn meines persönlichen Sommers), nix Wildes, aber schmerzt und fühlt sich unangenehm an. Meistens zur anstehenden Erdbeerwoche.
Dann meine Arme, irgendein Syndrom, ich müsste jetzt nachgucken, ich kriege den angewinkelten Arm nicht mehr ganz hoch. Mein Nacken fängt an zu schmerzen seit ein paar Wochen. Und meine ewige Baustelle, der Lendenwirbel. Ich habe solche Angst, denn ein gleichaltriger Kollege, der aber immer viel Freizeitsport (Joggen jeden Morgen, bei schönem Wetter mit dem Rad zur Arbeit, ca. 12 km, Sporturlaube, Ski fahren...) gemacht hat, liegt zu einer Spritzenkur in einer Spezialklinik wegen Bandscheibenvorfall am Lendenwirbel. Mit Faszientraining und Engpassdehnungen ist all dem bei mir ein Ende zu setzen, das weiß ich, denn den Lendenwirbel habe ich ja damit schon einmal wieder in den Griff bekommen. Aber jetzt sind es soviele Baustellen, dass ich zu faul und unmotiviert bin, auch nur anzufangen. Alle Körperteile würde ca. 40 bis 50 Minuten pro Tag Training bedeuten. 

Selbst schuld, ich weiß. (Wobei ich ja die Nackenübungen locker am Schreibtisch auf der Arbeit machen kann, nur nicht 2 1/2 Minuten wie vorgeschrieben, aber besser immer kurz als gar nicht, denke ich. Und die mache ich tatsächlich auch).

Ich möchte halt einfach nur gerade mal jammern. Auf hohem Niveau. 

Ein 150 kg schwerer Bekannter ist jetzt mit linksseitigem Schlaganfall seit vorgestern im Krankenhaus.
Der ist auch völlig beratungsresistent, was Gewichtsreduzierung angeht, isst nix, was schwimmt oder fliegt (also nur Rind und am liebsten Schwein), Gemüse gar nicht. Und von allem eben viel. Und ist schon zuckerkrank.

Aber ich nehme meine ganzen Nahrungsergänzungen. Mittlerweile nehme ich mir mein Döschen voll mit auf die Arbeit und schlucke den ganzen Tag über verteilt alles, statt alles abends zu nehmen und latente Übelkeit zu bekommen. :-)

Das ist also gerade mein aktuellster Stand.
Da war ja wenigstens die Mitteilung, dass meine Schilddrüse wohl jetzt normal arbeitet, eine gute Mitteilung. 😏

Mittwoch, 10. März 2021

Gewicht 90.2 kg, KFA = 43.1 % - minus 2.0 Kilogramm

Das macht genau 2 Kilo Abnahme seit dem 02.01.2021 mit 92.2 kg.
Die 90.2 hatte ich letzten Freitag, am 05.03.2021.
Ich finde das enorm wenig, zumal ich ja vor Silvester immer schon 91.x hatte und dachte, die Silvester-Kilos gehen schnell wieder weg. Aber das war wohl 'nen Satz mit x.

Mich setzt mein Umfeld momentan auch völlig unter Druck, also nein, nicht mein Umfeld, aber ich mich wegen meines Umfeldes selbst. Viele machen die Stoffwechselkur und/oder Crash-Diäten mit schnell sichtbaren Erfolgen. Und ich hangel mich so grämmchenweise von Woche zu Woche. Das nervt natürlich. Und lässt mich unruhig werden.

Aber: ich verzichte nicht großartig auf irgendwas. Esse Schoki. Kekse. Möchte auch manchmal nichts. Teile mein Essen. Äh nee, eher: ich lasse probieren und gebe ab. Mache mir den Teller ab und zu nicht mehr so voll wie vorher. Warte nach dem ersten Teller ein wenig und lass' es meistens gut sein.

Bei Süßhunger warte ich (manchmal *g*) erstmal ab und irgendwann ist plötzlich Feierabend und ich hab gar keinen Süßhunger mehr.

Ich habe Süßigkeiten in meiner Büro-Schublade und die sind nicht innerhalb eines Tages weggefuttert.

Tee und Wasser immer 2-3 Liter pro Tag.

10.000 Schritte pro Tag, außer Freitags, da ist mein Fauli-Tag nachmittags.

Sport (noch) nix, außer Spazieren gehen und Radfahren ab und an.

Eigentlich bin ich voll im Plan mit 1 kg pro Monat, bzw. soll sich nur die Zahl vor dem Komma dann reduzieren, insgesamt wären das ja trotzdem 10 - 12 Kilo im Jahr. 

Also gehe ich weiter, einen Schritt vor, zwei zurück (z.B. hatte ich Freitag 90.2 kg, und heute direkt wieder 91.1... :-/ Das mit dem nur einmal in der Woche Wiegen habe ich noch nicht so verinnerlicht.).


LilySlim Weight charts

Samstag, 12. Dezember 2020

91.6 kg, KFA 43.6 % - plus 300 Gramm

So haben wir ja nicht gewettet mit dem intuitiven Essen. :-D

Aber auch in dem Buch steht: das intuitive Essen zu starten mit dem Abnehmgedanken ist wohl völlig daneben und falsch. Aber gefühlt esse ich ja viel weniger und habe natürlich nach dem gestrigen Ergebnis auch grob überschlagen. Gut, da war das üppige Abendessen vom Chinamann bei (gebratene Nudeln mit Huhn und Ei mit zusätzlicher Erdnusssauce) und leider mal wieder 4 Schokoriegel (groß) aber es war echt noch im Rahmen.

Naja, mal schauen, wie es weiter geht.

Die Waage verbannen kann ich einfach noch nicht.

Zuviele Stellschrauben drehen sollte man ja auch nicht (*Ausredensuch* ^^).


LilySlim Weight charts

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Hunger? Oder satt?

Ich bin mit dem ersten Buch noch nicht durch, finde mich da aber erschreckend oft 1 zu 1 wieder. Einerseits ja irgendwie beruhigend, dass es wohl vielen so geht, andererseits auch erschreckend.

Ja, mir wurde schon als Kleinkind beigebracht: Sei dünn, erst dann bist Du liebenswert. Habe ich noch nicht so drüber nachgedacht, stimmt aber. Und als Kind willst Du Aufmerksamkeit, egal, ob sie positiv oder negativ ist, und meistens und schnellstens bekommst Du diese, wenn Du Verbote missachtest und Dich darüber hinwegsetzt.

Essen als Ersatz...wofür?
Für irgendwie alles.
Von Leere füllen über Liebe und Zuneigung bekommen zum Profansten, der Langeweile. Mit etlichen Zwischenstadien. 

Beim lesen sah ich mich wieder auf dem Gymnasium vom Taschengeld Süßkram und Chips kaufen und heimlich futtern; den Abfall habe ich quasi rausgeschmuggelt, um einer Konfrontation zu umgehen. Ehrlicherweise habe ich das sogar jetzt während der Diät-Phase gemacht! Weil der Mann ja erbost beim Blick in den Mülleimer meinte "Dann brauche ich auch nix mehr abwiegen, wenn Du Dir heimlich alles wegfutterst, dann brauchste auch nicht aufschreiben! Und ich kann mir die Mühe mit dem Abwiegen und alles auf dem Zettel notieren sparen."
Hatta Recht!

Naja.

Es gibt nun unterschiedliche "Alltagsregeln", die ich versuche zu befolgen. Hier nur ein paar:

1. Hunger spüren.
So richtigen Hunger. So richtig, richtig. Das allein ist schon echt schwierig. Wir haben überhaupt keinen richtigen Hunger mehr. Wir essen, weil es lecker aussieht, weil die Werbung uns das suggeriert, weil wir es gerade wollen oder es gerade da ist. Wir essen um des Geschmacks Willen.
Aber fast niemals aus richtigem, körperlichen Hunger.

Allein das ist für mich schon unendlich schwer. Trotz intermittierendem Fasten, was ich aber ganz automatisch betreibe, weil es mir damit gut geht und ich morgens einfach noch keinen Hunger habe.

2. Satt sein spüren.
Das gestaltet sich als noch schwieriger als den Hunger spüren. Denn, solange kein physischer Hunger bemerkt wird und aus irgendeinem anderen Grund gefuttert wird, signalisiert der Körper auch kein "Stopp! Ich bin satt. Ich bin angenehm gesättigt. Du kannst jetzt aufhören oder weiteressen, aber ich bin gesättigt."  Das ist in etwa so wie Wasser in ein volles Glas zu schütten. Oder versuchen zu schlafen, obwohl man nicht müde ist: es bringt nix.

3. Zum Essen hinsetzen.
Geht. Auch auf der Arbeit. Aber damit kommen wir zum 4. Punkt...

4. Bewusst Essen. Ohne Ablenkung.
Das geht halt eben nur bedingt. In der Mittagspause gehe ich ja seit Corona, also März, nur spazieren und esse eine Kleinigkeit (Butterbrote oder Joghurt, manchmal auch was Fastfoodiges, was man aber kalt essen kann und nicht viel riecht) am Platz. 

Zu Hause sitzen wir immer, reden viel, haben aber auch zwecks Suche, Vorlesen etc. auch das Handy am Platz.

Freitags, wenn ich eher zu Hause bin, zelebriere ich aber genau das Essen vor'm PC und damit vor irgendeinem Film oder eher einer Serie mittags.
Früher habe ich dabei im Tolino gelesen oder ein Buch. 

5. Immer unter Freunden/Familie/Kollegen essen.
Wie soll das denn ein Single umsetzen?! 

Ich fühle mich ertappt. Die kurzen "Gelegenheiten", die ich hatte, auf die ich förmlich hingefiebert habe, wenn der Mann im Baumarkt oder Joggen war und ich ungesühnt meiner Futterlust nachgeben konnte. Oder hier im Büro, wenn meine Kollegin, die nur Teilzeit hier ist, Dienstags, Mittwochs und Freitags weg ist, mir somit nicht gegenüber sitzt und ich mir einen Schokoriegel nach dem anderen - und somit heimlich - inhalieren konnte.
PUH...ganz schön viele Baustellen.

Weil ich es nicht wert bin, zu essen.
Ich bin fett. Und deshalb sollte ich mich mal schön zurückhalten. 
Das muss ich übrigens auch ablegen.

Eigentlich müsste ich auch Tagebuch führen, warum ich wann was esse. 
Habe ich aber ehrlicherweise keine Lust drauf.


Momentan genieße ich meine neu gewonnene "Freiheit", denn ich habe mich dazu entschlossen, eben nicht Kalorien zu zählen oder aufzuschreiben, eine Abnehm-App zu bedienen. (Was übrigens auch einer der einzuhaltenden Punkte ist.)

Ich kann und darf alles essen, was ich möchte. Wenn ich Hunger habe. 

Das funktioniert erstaunlicherweise, sehr zu meiner Überraschung, erstaunlich gut.

Ich frage mich dann kurz "Hast Du wirklich Hunger oder nur Appetit? Warum? Warum gerade jetzt?"
Heute z.B. hatte eine Kollegin ihren 50. Geburtstag und hat uns einen gut gefüllten Süßigkeiten-Teller hingestellt. Gegessen habe ich davon nur heute morgen einen Knoppers-Riegel.
Das war's.
Aber eben mit gutem Gewissen. Er war lecker. Punkt. Reichte dann aber auch.
Während ich sonst jede Gelegenheit nutzen würde, weil "nur heute!" und "ab morgen wieder Diät!", ist es jetzt eben da. Und kann da auch bleiben. 

Einkaufen bei Lidl gestaltete sich auch äußerst entspannt. Erst die alten Gewohnheiten "Was kaufe ich? Am liebsten alles!" Dann "Huch, moment, nö, ich darf ja alles, was ich möchte, essen!" Somit kaufte ich 4 Süßkram-Sachen (Hanuta-Riegel, 1 Tüte Weingummi und 2 Weichnougat-Riegel.
Gegessen habe ich bis heute 1 Hanuta-Riegel (oder 2?! Weiß ich gar nicht mehr...) Und einen Weichnougat-Riegel. Alleine, dass es ich es eben nicht mehr weiß... überrascht mich jetzt gerade.
Ich kann ja jede Woche was Leckeres kaufen, wenn ich möchte.

Wie lange das anhält, weiß ich allerdings auch nicht. ^^

Über mein Sattsein gegessen habe ich Sonntagabend, da gab es wieder die weltbesten, ach, was red' ich, die universumsbesten Schnitzel, das ging nicht anders. ;-) 

Aber ich bleib' dran.




PS: Ganz großes Problem habe ich tatsächlich mit dem Fühlen des Sattseins.

Sonntag, 6. Dezember 2020

Mal wieder Gewicht und Ernährung

Und das an Nikolaus. ^^
Tja, hatten wir ja lange nicht mehr, das Label. :-)

Ich habe zugegebenermaßen zwischendurch immer mal wieder versucht, Kalorien zu zählen. Aber irgendetwas in mir hat sich jedes Mal gewehrt. Es nervte mich einfach nur noch. Alles, aber wirklich alles dreht sich nur um einen perfekten Körper, perfekte Maße, perfektes Gewicht. Gefühlt habe ich immer nur gegen meinen Körper gearbeitet, er war/ist nie gut genug für mich. 
 
Und ich wehre mich innerlich, sobald ich wieder Kalorien zähle. Mal überschlagen und was nachgucken - okay. Aber alles wieder abwiegen und aufschreiben?! Nee.
 
Ich MÜSSTE eigentlich. Bei über 90 Kilo. 
 
Aber ich versuche mal anders an die Sache ranzugehen.
 
Wie ich abnehme, weiß ich. Und habe ich auch schon ein paar Mal mit unterschiedlichsten Mitteln geschafft. Die Krux liegt im wieder Zunehmen. "Jojo-Effekt". Warum esse ich dann plötzlich wieder mehr? DA und genau DA muss ich doch ansetzen, oder? Wenn ich wieder 78 oder weniger Kilos erreicht habe und dann wieder zunehme - warum?! 
Andere schaffen es doch auch, komplett ohne Kalorien zu zählen, dünn zu bleiben. Und ich rede jetzt nicht von krankhaft dünn, sondern normalgewichtig.
 
Also habe ich mir - mal wieder - Bücher bestellt. Über's intuitive Essen. Erst einmal die zwei, bei denen ich nach der Leseprobe am liebsten weiter gelesen hätte und wo ich mich am meisten wiedergefunden habe. 
Habe im Netz noch weiter quer gelesen und bei mir erzeugt Druck nunmal Gegendruck. War schon immer so, auch bei Verboten als Kind. (Dazu gibt es auch eine interessante Studie mit einer Gruppe von Kindern, die einen hatten keine Verbote bei einem Raum mit einer Schale Süßkram und einer Schale Obst, die anderen beiden Gruppen hatten eine jeweilige verbotene Schale. Und - oh Wunder - die mit den Verboten aßen auch nur aus der verbotenen Schale mehr. Die mit beiden Schalen aßen ungefähr gleichviel aus beiden Schalen.)

Naja, ich werde berichten, wenn die Bücher ankommen und ich sie durch habe.


PS: Zumindest habe ich, seit ich für mich den Beschluss gefasst habe, auch komischerweise weniger Hunger und kann Essen liegen oder weglassen. Gut, erst seit Donnerstag *g*, aber ich könnte ja alles den ganzen Tag essen, wenn ich möchte. Und genau das lässt das Essen nicht mehr so interessant erscheinen.
 
Ist ja wie mit neuen Sachen, neuem Auto, neue Spielsachen, neues Handy: anfangs neu, aufregend, aber irgendwann Alltag. SO sollte das auch mit allen Nahrungsmitteln sein, und eben nicht verboten, oder während der einen Mahlzeit denken "Oh Mist, ich hab schon soviel gegessen, jetzt darf ich erst wieder um soundsoviel Uhr, was esse ich denn an? Wieviele Kalorien habe ich noch?" Das möchte ich nicht mehr. 

Freitagabend konnte ich nach der Lachs-Spinat-Lasagne (mein Schatz hat's einfach drauf *g*) den Nachschlag ausschlagen (ich kann ja jederzeit, wenn ich möchte) und auch beim Frühstück nach 2 Toasts und 1 gekochten Ei aufhören, was vorher echt nie der Fall gewesen wäre. Anfangs-Glück?! Keine Ahnung. 

We will see.



Samstag, 26. September 2020

Vegan oder nicht vegan, das ist hier die Frage!

Wie seht Ihr das so?

Seid Ihr Veganer? Vegetarier?

Ich beobachte ja zunehmend, dass "Vegan" echt auf dem Vormarsch ist. Mein eigener Chef ist Veganer und Marathonläufer (mit dem eine Diskussion anzufangen, ist zwecklos, auch wenn er niemals aktiv jemanden vom Veganismus (heißt das so?) überzeugen würde). Und auch beim Nebenjob gebe ich immer öfter Listen ein, bei denen mittlerweile 50% der Teilnehmer und Teamer Veganer sind (das muss bei uns in der Küche angemeldet werden, vegetarisch gibt es schon seit 1998 und wahrscheinlich schon vorher).

Der Trend ist klar erkennbar.

Aber für mich kommt das trotz Einsehen der Wieso's und Warum's einfach nicht in Frage. Unser bester Freund ist ja Bauer (Rinder und Hühner) und geht mit jedem Rind mit zum Schlachter. Und was das angeht, bin ich wirklich schon ein feiger "Normal"-Esser: zum Schlachthof könnte ich nicht und auch beim Wursten wäre ich raus. Das macht Herr Finchen ja immer in den Wintermonaten auf dem Bauernhof mit. Allein die Schwaden, die da aus dem Wurstkeller kommen...*örks* 

Aber wir versuchen weitestgehend schon zu gucken, wo das Fleisch her kommt. 

Und mal ganz davon ab: es schmeckt einfach auch besser, grad von unserem besten Freund und ich bin ja echt eine ganz Mäkelige, sobald da auch nur ein Fetzen Knorpel oder Quietschefett dran ist, ist es bei mir vorbei. Aber DAS Rindfleisch ist einfach jeden Cent wert und wirklich nicht günstig. Aber das schmeckt man auch.

Was ich auch immer im Hinterkopf halte, ist eine Bekannte aus einem Ernährungsforum, die zugegeben hat, dass sie sich zwei Jahre durch veganes Essen regelrecht fett gefressen hat. Zucker ist erlaubt, sie hat vorher eher auf Kohlehydrate verzichtet, aber den ganzen Süßkram, wie Zucker, Ahornsirup, Rübenkraut etc. ist ja erlaubt und diese ganzen veganen "Ersatzfleisch"-Formen haben ja auch genug Chemie und komische Zusatzstoffe.

Naja.

Muss ja jeder für sich selber wissen. 

Vielleicht werden wir auch irgendwann Veganer. 

Vielleicht auch nicht. 



Mittwoch, 22. April 2020

Gewicht?! Öhm...

Naja, mein Vorhaben, mein Gewicht zu reduzieren, ist relativ schnell relativ kläglich gescheitert und so schraubte sich die Zahl auf meiner Waage wieder Richtung 90 Kilo.

Was hatte ich mich nach unserem Karibik-Hotelurlaub gefreut, dass da eine 87 vor dem Komma stand! Bzw. nach 2 - 3 Tagen wieder stand, quasi keine Zunahme. Und danach ging es direkt bergab.

Nach Ostern habe ich gemerkt, dass es so nicht mehr geht. GAR NICHT MEHR geht. So für mich. Herr Finchen hat mich ja mit nochmal 10 Kilo mehr kennen und lieben gelernt. Trotzdem ist die aktuelle Lage so, dass ich mich von ihm wegdrehe, wenn ich mich abends ausziehe, völlig gaga. (Mit Sex habe ich aber komischerweise keine Probleme! ^^) Ich bin SO unzufrieden mit mir - schlimm! Deshalb musste ich nach den Ostertagen an denen es Sektfrühstück mit Lachs gab *yummy* irgendwie tätig werden.


Seit der Corona-Kacke dürfen wir ja unsere Sozialräume auf der Arbeit nicht mehr benutzen zum gemeinsam Essen mittags, also esse ich am Platz und gehe dann die 45 Minuten durch die Stadt.
Seit die Geschäfte wieder aufhaben und das Wetter ist wie es ist, nicht mehr.
Habe ich schon gesagt, dass ich Menschen hasse?!
Naja, jedenfalls gehe ich jetzt in meiner Pause nicht mehr in die Stadt, frische Luft schnappen, sondern andere Wege.

Und ich habe mir überlegt, zum Mittagessen 150g griechischen Joghurt zu essen. Einen Becher quasi. Und abends dann ohne drauf zu achten. Süßkram natürlich auch nicht unbedingt, aber am Wochenende erlaubt. Am Wochenende natürlich auch "Frühstück", was wir ja gegen Mittag zu uns nehmen und abends dann auch schlemmen.

Das ist sicherlich nicht das Non-plus-Ultra, hat aber die Nach-Osterwoche richtig gut geklappt. Zumindest SO gut, dass das Gewicht von 90.0 kg auf 88.9 kg rutschte, von Freitag bis Freitag. Ansonsten bin ich immer bei 89.x rumgedümpelt, auch mal 90.x, von daher bin ich sehr zufrieden. Ein Becher Joghurt reicht auch eigentlich. Gut, abends habe ich dann auch Hunger, aber ich bekomme ja genug zu essen, und auch Süßkram ist drin.
Mal schauen, wie das weiter geht.

Jetzt esse ich in den Becher Joghurt noch Ananas, die vom Grillen am Wochenende übrig geblieben ist.
Und manchmal ist es auch ein Sahnejoghurt von Z*ott oder ein Froop oder sowas, weil meine Mutter die Desserts vom Essen auf Rädern nie isst und alles uns gibt.

Ich werde weiter berichten.

PS: Und bin immernoch und jeden Tag dankbar, dass ich arbeiten kann und darf!

Mittwoch, 8. Januar 2020

Erst EINE Woche?!

Ja, das Thema Ernährung hat mich wieder im Griff.
Die Vorsätze dazu

- 10.000 Schritte pro Tag
- Kalorien im Auge behalten, stichprobenartig doch mal einen Tag bei FDDB eingeben
- nur noch alle 14 Tage bzw. vielleicht 1 mal im Monat wiegen
- keine Süßigkeiten zwischendurch, Ausnahme: Marmelade oder Nutella auf Brot/Brötchen und Naturnüsse (beides wohldosiert natürlich) und Parties
- Portionen müssen sich verkleinern, d.h. gut kauen, Gabel zur Seite legen, Trinken zwischendurch

Heute ist Tag 8, ich habe tatsächlich am 01.01. angefangen bzw. es gab zwar abends Bratwurst, aber außer die beiden Hauptmahlzeiten gab es nichts.
Gefühlt habe ich aber schon 2 Monate durchgehalten.
Naja.

Mein einziger Fehler: bis heute täglich auf die Waage zu steigen. Ich habe neuerdings unfassbare Wasseransammlungen.
Ziel sind Anfang Mär 85.x bis maximal 85.5 kg. Danach reichen 2 Kilo pro Monat. Wird eh nicht so schnell gehen, aber ich möchte auch nicht mehr so unter Druck abnehmen, daher zähle ich auch nicht akribisch Kalorien. Das kann ich dann Anfang März immernoch entscheiden, wenn mir die Zahl auf der Waage nicht passt. Aber nur zwei Mahlzeiten ohne Schnuckerkram zwischendurch mit kleiner werdenden Portionen sollte wohl zum Ziel führen. Vor allem langfristig zu einer normalen Nahrungsaufnahme.

Freitag, 18. Oktober 2019

Ditt und datt

Naja, der Lebensgefährte (83) meiner verbiesterten Arbeitskollegin (62) ist Montagabend gestorben. Er war ja schon seit 15 Jahren wegen eines Schlaganfalles halbseitig gelähmt im Rollstuhl. 38 Jahre waren sie zusammen, er aber wohl ein Tyrann.
Nun kommt sie trotzdem arbeiten (klar, sie hat ja ihr Leben sekundengenau um SEIN Leben gebaut und zu Hause fällt ihr die Decke auf den Kopf ohne Freunde und Kontakte), aber sie ist nur anwesend, arbeiten tut sie nicht. Sie ist auch relativ gefasst und von daher denke ich, dass sie auch ein stückweit froh darüber ist.
Er war wohl ziemlich tyrannisch und herrisch, wollte nie eine Pflegekraft, sie hat alles gemacht.
Gut, es gibt ja bekanntlich immer einen, der es macht und einen, der es mit sich machen lässt. (Toi toi toi, *auf Holz geklopf* ICH möchte das auch nicht erleben...)
Leider bleibt jetzt sämtliche Arbeit an mir hängen hier.

Deshalb hatte ich zu Hause mit meinem Schatzi auch den ersten "Ehekrach". Geht auch wieder um den faulen Kollegen, der mal wieder Anträge verschlampt hat. Und auch sonst nix bearbeitet, und ich deshalb SO schlechte Laune habe... Teilweise sind Sachen aus Mai unbearbeitet...

Dann habe ich mir einen neuen Tolino gekauft.
Der alte war einfach shysze. 100% aufgeladen. Zum Pool, angemacht. Leer.
Der neue hat aber nicht Tap2flip, was er eigentlich haben sollte. Da klopfste Dir einen Wolf auf der Rückseite und nix passiert. Zurückschicken vor dem Urlaub klappt nicht, mein netter Arbeitskollege leiht mir seinen. Ist mir nicht ganz wohl bei, aber ganz ohne und soviel Geld ohne die Funktion.... Nein.

Meine Mutter ist gestern nachmittag aus dem Krankenhaus entlassen worden.
Ich werde sie erst wieder Montag besuchen.

Morgen muss ich 8 Stunden Nebenjob machen.
Abends geht es zum Oktoberfest, aber unverkleidet, da ich kein Bock habe, mich wieder zu verkühlen mit Dirndl.
Saufen kann man auch im schwarzen T-Shirt. ^^

Ich habe mir mal wieder Parfüms gekauft. ^^
4 Stück.

Unsere Sitzplatzreservierungen wurden nichtmal 2 Wochen vor Abflug leider durch einen Systemfehler storniert.
Dat is' nich' Mallorze! Bei 10 Stunden Flug säße ich schon gerne neben meinem Mann. ^^ Auch, wenn der Mann das vielleicht anders sieht. ^^

Das Gewicht ist leider nicht so wie ich gehofft hatte. Im negativen Sinn.

Das war's erstmal im Kurzen.

Freitag, 20. September 2019

20.09.19 - 85.6 kg, minus 400 Gramm

LilySlim Weight charts

Start 04.01.19 = 86.4 kg
Vor 1 Woche = 86.0 kg
Aktuell = 85.6 kg
KFA = 42.8 % = 36.64 kg

Ich bin sehr, sehr zufrieden. Vor 2 Tagen standen da 88.0 kg (!!!), das war zwar alles nur Wasser, aber das hat sich ständig seit dem 13.09. aufgebaut! Klar, ich hatte es auch an den Ringen gemerkt, aber das war mal wirklich krass. Der Körper ist wirklich komisch. Es ist aber auch eigentlich immer sehr lehrreich zu wissen, wie der Körper so tickt.

Ich hatte durch das hohe Gewicht mittags einen EW-Shake und einmal eine Tasse Brühe mit etwas Couscous eingeschoben. Das war eigentlich auch mal gut und das werde ich mal so beibelassen für zwischendurch.

Dann habe ich Flohsamenschalen gestern morgens genommen, ob es DAS war oder was anderes, irgendwas ist mir aber gestern nicht bekommen, ich hatte Durchfall. Getestet wird es aber nochmal. Außerdem hatte ich gestern morgen Hunger, was ich sonst nie mache. Ich mache ja schon (unbewusst) seit etlichen Jahren intermittierendes Fasten, da wir zwischen 19.30 und 21 Uhr Abendessen und ich dann am nächsten Tag erst wieder um 13.15h bis 13.30h esse (zwischendurch nur 1-3 Kaffee mit Milch).

Und klar, meistens überschlage ich die Kalorien im Kopf. Zumindest so ca.

Gut, nächste Woche 4 Nächte Kurzurlaub im Weingebiet... Mal schauen, was sich da auf der Waage niederschlägt.

Freitag, 13. September 2019

13.09.19 - 86.0 kg, plus 200 Gramm

LilySlim Weight charts

Start 04.01.19 = 86.4 kg
Vor 1 Woche = 85.8 kg
Aktuell = 86.0 kg
KFA = 42.7 % = 36.72 kg

***

Gnaaaa. Vielleicht doch wieder zählen? Ab Montag wieder streng, denn nächste Woche geht es in den ersten alkoholischen Kurzurlaub.

Samstag, 7. September 2019

06.09.19 - 85.8 kg, Gleichstand

LilySlim Weight charts

Start 04.01.19 = 86.4 kg
Vor 1 Woche = 85.8 kg
Aktuell = 85.8 kg
KFA = 42.7 % = 36.64 kg

***

Also bis auf die gestrige Fresskalation (so nenne ich Essens-Ausschweifungen) ging es eigentlich. Durch das nicht abwiegen und nicht zählen ist das Essen regelrecht "uninteressant" geworden. Trotz allem jage ich an manchen Tagen nochmal alles durch den Rechner pie mal Daumen und bin meistens unter 2.000 kcal (außer gestern, am Wiegetag).

Und momentan wiege ich mich täglich, aus "Garantie"-Gründen wegen der Waage. Aber ich denke, die Omron wird ein neues zu Hause finden.

Momentan ist es eben entspannt, wenn der Mann abends sagt: "Ein Sektchen zur Phase 10?" dann hole ich den Sekt, ohne Waage und "Nee, heute nicht!"
Trotzdem achten wir natürlich auch auf die Essenszusammenstellung, ich hab's ja eh drin, was geht und was nicht. ^^

Montag, 2. September 2019

30.08.19 - 85.8 kg, Gleichstand

LilySlim Weight charts

Start 04.01.19 = 86.4 kg
Vor 1 Woche = 85.8 kg
Aktuell = 85.8 kg
KFA = 42.8 % = 36.72 kg

***

NEUE Waage! Achtung! :-)
Richtig cooles Teilchen, egal, was für einen guten Ruf die Omron hat - der KFA ist 3-5 % höher als Labormessungen (was ja egal ist, denn die Entwicklung ist ja wichtiger, genau sind alle Waagen nicht), ABER: sieht viel besser aus, ist viel schmaler und leichter und macht beim Draufstellen nicht so einen Krach. (Das Handteil rausziehen grenzte ja morgens echt an Lärmbelästigung... *g*).
Gut, dass die App das GPS Signal UND den Blauzahn will und benötigt, finde ich auch ziemlich befremdlich, aber als Smartphone-Benutzer kenne ich es ja nicht anders.

Die Waage wird noch bis die Rückgabezeit abgelaufen ist ausgiebig (also täglich) getestet, bis die Omron einen neuen Besitzer (nämlich mein Kollege) findet für 20 €.

Und Das ist das gute Stück. Knochen, Muskeln usw. ist eh ein Würfelwert und wie gesagt: die Tendenz ist mir wichtig.
Übrigens hat das gute Stück mehr Gewicht ausgespuckt, als unsere anderen beiden Waagen zusammen!!!! Die Omron hatte 500g weniger angezeigt, unsere Glaswaage sogar 800g weniger, an gleicher Stelle im Bad.

Ansonsten mache ich diesen Monat mal einen Probemonat im Nicht-Kalorien-Zählen. Ich möchte meine Portionen verkleinern, das Zählen und genau abwiegen und aufschreiben setzt mich wirklich unter Druck, weil ich der Ganz-oder-Gar-Nicht-Typ bin und vor allem pingelig. Entweder schreibe ich GENAU auf oder gar nicht.
Also möchte ich mal schauen, was sich so auf der Waage tut, wenn ich nicht die Kalorientabelle im Nacken habe, sondern immer mal gucke, und grob überschlage, was ich zu mir nehme.
Ich möchte mir auch keinen zweiten Teller nehmen; sondern den ersten essen und dann ist gut.
Das Experiment ist zumindest gestern geglückt. Heute eigentlich auch. Mal schauen, was am 01.10. bzw. am 02.10.19 auf der Waage steht.

In der App zu der Waage kann ich auch Notizen zum Tag aufschreiben, so wie "Ging gut", "schlechte Laune", "alles tippi toppi" oder ähnliches.

Freitag, 23. August 2019

23.08.19 - 85.8 kg, plus 200 Gramm

LilySlim Weight charts

Start 04.01.19 = 86.4 kg
Vor 1 Woche = 85.6 kg
Aktuell = 85.8 kg
KFA = 45.2 % = 38.78 kg

***

Also ich möchte jetzt mal rumjammern. Und ja, ich weiß, dass ich eine Essstörung habe.

Ich habe wirklich mit einer Abnahme gerechnet. Ich wiege mich ja auf unserer anderen Waage ab und an mal "zwischen", um einfach eine Tendenz zu haben.
Und naja, ja, das WE war natürlich sehr schlemmer-reich, aber das habe ich ja auch eigentlich ausgeglichen. Der Monat an sich ist schon nicht gut gelaufen (viele Fresskalationen, Feiereien und Restaurantbesuche etc.), gestern abend war ich dann so dumm-bratzelig, mich nur im Schlüppi auf die Waage zu stellen (ich war grad ausgezogen, weil ich noch Bügeln und Fenster putzen wollte, so dass ich ohnehin einmal aus den Klamotten raus war), und die normale Freitags-Waage zeigte...85.6 Kilogramm an! VOR dem Abendessen! NACKT!
Das gab mir einen solchen Tritt in die Magengrube, dass ich mir noch 2 Duplos und 1 Nussini genehmigte (und ich hätte mehr gegessen, wenn es nicht aufgefallen wäre bei unserem ach so winzigen Süßigkeiten-Vorrat) plus 100g Haferflocken mit Milch und Zucker, so dass die Waage heute morgen eben o.a. anzeigte.

Das ist doch wirklich krank! (Und ich weiß das.)

Was ein Shysz, ey, ehrlich.

Ich tue mir wirklich nix Gutes damit und ich weiß das. Und tue es trotzdem.

Am liebsten würde ich mir gleich Unmengen an Salz- und Süßkram kaufen und bis der Mann nach Hause kommt in mich reinstopfen. Dann habe ich eh ein schlechtes Gewissen und fühle mich ekelig, dann ist es auch egal. Das ist alles so müßig.

Ich habe mich schon im Internet mal schlau gemacht über eine Blauzahn-Waage, deren Display ich dann zuklebe und ignoriere, und die dann alle Daten fein in die App überträgt, die ich dann natürlich NICHT öffne (HA HA!). Zumindest KÖNNTE man diese Option dann haben.

Oder doch nur einmal im Monat wiegen? Wäre auch eine Option. Vielleicht nicht die schlechteste.

Alles doof *nerv*
Und natürlich zu wenig Alltagsbewegung.
Und natürlich zu große Portionen. Gekoppelt mit Futterneid. Dabei DARF der Mann ruhig viel mehr essen, schließlich geht er alle 2 Tage joggen und hat eh einen höheren Verbrauch.

*meeeeeh*

Samstag, 17. August 2019

16.08.19 - 85.6 kg, plus 900 Gramm

LilySlim Weight charts

Start 04.01.19 = 86.4 kg
Vor 1 Woche = 84.7 kg
Aktuell = 85.6 kg
KFA = 45.3 % = 38.78 kg

***

Bin trotz allem zufrieden. Ich habe die Verbissenheit satt; wenn ich pro Monat 1-2 Kilo abnehme, bin ich zufrieden.
Ich habe mir eine Tabelle gebastelt, wo ich nur die Zahlen am 01. eines jeden Monats eintrage. Zusätzlich zu den anderen Tabellen. *g*