Samstag, 26. September 2020

Vegan oder nicht vegan, das ist hier die Frage!

Wie seht Ihr das so?

Seid Ihr Veganer? Vegetarier?

Ich beobachte ja zunehmend, dass "Vegan" echt auf dem Vormarsch ist. Mein eigener Chef ist Veganer und Marathonläufer (mit dem eine Diskussion anzufangen, ist zwecklos, auch wenn er niemals aktiv jemanden vom Veganismus (heißt das so?) überzeugen würde). Und auch beim Nebenjob gebe ich immer öfter Listen ein, bei denen mittlerweile 50% der Teilnehmer und Teamer Veganer sind (das muss bei uns in der Küche angemeldet werden, vegetarisch gibt es schon seit 1998 und wahrscheinlich schon vorher).

Der Trend ist klar erkennbar.

Aber für mich kommt das trotz Einsehen der Wieso's und Warum's einfach nicht in Frage. Unser bester Freund ist ja Bauer (Rinder und Hühner) und geht mit jedem Rind mit zum Schlachter. Und was das angeht, bin ich wirklich schon ein feiger "Normal"-Esser: zum Schlachthof könnte ich nicht und auch beim Wursten wäre ich raus. Das macht Herr Finchen ja immer in den Wintermonaten auf dem Bauernhof mit. Allein die Schwaden, die da aus dem Wurstkeller kommen...*örks* 

Aber wir versuchen weitestgehend schon zu gucken, wo das Fleisch her kommt. 

Und mal ganz davon ab: es schmeckt einfach auch besser, grad von unserem besten Freund und ich bin ja echt eine ganz Mäkelige, sobald da auch nur ein Fetzen Knorpel oder Quietschefett dran ist, ist es bei mir vorbei. Aber DAS Rindfleisch ist einfach jeden Cent wert und wirklich nicht günstig. Aber das schmeckt man auch.

Was ich auch immer im Hinterkopf halte, ist eine Bekannte aus einem Ernährungsforum, die zugegeben hat, dass sie sich zwei Jahre durch veganes Essen regelrecht fett gefressen hat. Zucker ist erlaubt, sie hat vorher eher auf Kohlehydrate verzichtet, aber den ganzen Süßkram, wie Zucker, Ahornsirup, Rübenkraut etc. ist ja erlaubt und diese ganzen veganen "Ersatzfleisch"-Formen haben ja auch genug Chemie und komische Zusatzstoffe.

Naja.

Muss ja jeder für sich selber wissen. 

Vielleicht werden wir auch irgendwann Veganer. 

Vielleicht auch nicht. 



2 Kommentare:

  1. Ich kann verstehen, wenn sich Leute vegetarisch oder vegan ernähren, weil sie Probleme mit der Tierhaltung + tötung haben. Meinetwegen auch aus krankheitsbedingten/ medizinischen Gründen (zB. ist wohl bei Arthrose eine fleischarme Ernährung hilfreich).
    Wobei konsequenter Veganismus dann auch bedeutet, gar nix tierisches zu nutzen, sprich kein Leder etc. ...

    Aber das zumindest vegan wirklich gesünder ist, bezweifel ich mal ganz stark. Wie Du auch schreibst, die Ersatzprodukte sind voll mit Zusatzstoffen (Chemie schreibe ich nicht, letztenendes ist alles Chemie ;-) ). Zudem muss man genau drauf achten, ausreichend Vitamine etc. zu sich zu nehmen.

    Wir kaufen unser Fleisch wenn möglich beim Metzger unseres Vertrauens, der bei einem kleinen Schlachthof schlachten lässt und genau weiss, woher die Tiere kommen. Das ist bei Dir ja auch wirklich toll mit Eurem Nachbarn.

    Ansonsten esse ich sehr gerne und oft vegetarisch, für mich muss ein Essen kein Fleisch beinhalten. Das nennt man wohl Flexitarierin :-) Aber auf ein Steak, einen Burger oder auch Weißwürste wollte ich nicht verzichten. Aber dann bitte qualitativ gute Ware.

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    1. Flexitarierin - geil! :-D Den Begriff kannte ich noch nicht. Ja, gute Ware ist echt das A und O.

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