Langjähriger Freund einer Freundin hat MS. Wird dieses Jahr 50.
Meine Duft-Jenny (mit den Duftlampen) hat einen Tumor an der Wirbelsäule. 3 Kinder, alleinerziehende Krankenschwester.
Kunden sterben. Mal alleine. Da läuft es mir ja kalt den Rücken runter, wenn ich auf einer Sterbeurkunde lese "Todeszeitpunkt vom .... bis ....", teilweise mit 1 Woche oder mindestens ein paar Tagen dazwischen. Wenn man alleine wohnt, sicherlich kein Einzelfall. Gruselig aber trotzdem. Eine Kundin mit 21 Jahren. (Hintergründe kenne ich nicht, aber auch bei ihr hat es 4-5 Tage gedauert, bis sie jemand fand).
Schwiegervater meiner Make-Up und Haare-Frau für die Hochzeit hat sich umgebracht mit 55 Jahren. (Genaues weiß ich nicht).
Bekannte hatte Brustkrebs, sie hat alles ohne weitere Rückfälle überstanden. Im Gegensatz zur Mutter meiner Trauzeugin, 2020 Brustkrebs, 2021 kam er wieder.
Überall nur Krankheit und Tod.
Ich versuche, mich auf schöne Dinge zu besinnen. Während dieser Corona-Kacke fällt es zunehmend schwerer. Aber bald sind ja alle hoffentlich durchseucht und wir können auch mal wieder Feiern, Treffen etc. Der Vorteil der Masken ist allerdings, dass man Essensreste zwischen den Zähnen und evtl. Pickel schön kaschieren kann. 😉
Und ich fühle mich schlecht, weil ich mit mir selbst bzw. meiner Figur und meinem Gewicht so furchtbar unzufrieden bin. Dabei gibt es soviel Schlimmeres im Leben...

Oh man, das sind ja echt harte Storys, die Du da erwähnst. Wie durchtbar bei den Alleinstehenden, wenn sie evtl nicht direkt sofort tot waren ... ne, ich will da lieber gar nicht drüber nachdenken :-(
AntwortenLöschenMan sollte sich das immer mal wieder bewußt machen, wie gut es einem selbst doch geht, relativ gesehen, und dafür dankbar sein :-)
Ja, allerdings... :-)
LöschenIch war vor 2 Jahren auch wieder krank. Bin wieder ok, gelte als geheilt, unter strenger Beobachtung (Du erinnerst Dich...)
AntwortenLöschenaber was soll ich nun tun? den Kopf in den Sand stecken? Ich habe einen wundervollen Sohn, bin so wahnsinnig dankbar für ihn und dafür, ihn aufwachsen sehen zu dürfen.
Es ändert sich natürlich auch einiges. Die Lebenseinstellung z.B.
Dieter Hallervorden hat mal gesagt:
"alt werden ist gar nicht schlimm. NICHT alt werden, DAS ist schlimm"
so habe ich auch aufgehört, mit dem Alter zu hadern.
Natürlich, die Einschläge kommen näher. Das tun sie aber so oder so, ob ich nun in Angst davor erstarre oder nicht.
Und ich muss tatsächlich aufpassen, nicht Gespenster zu sehen oder zum Hypochonder zu werden. Aber da siegt zum Glück meistens der Pragmatiker in mir... ;-)
btw: Hallo Alex! :-)
Hallöchen! :-) Von Dir habe ich ja auch lange nix gelesen! Hört sich aber trotz Rückfall doch im Großen und Ganzen gut an.
LöschenIch glaube, mit so einer Diagnose wird man automatisch zum Hypochonder... ^^