Dienstag, 30. Juli 2019

Schöner Wohnen

Also in letzter Zeit bemerke ich wirklich immer sehr die Nachteile unserer Wohngegend. Wir wohnen in der Nähe einer kleinen Disco. Gerade im Sommer und in den Ferien ist da nachts am WE ziemlich viel los und alles ist sehr laut. Die Musik, die dumpf bis zu uns dröhnt (obwohl wir quasi das Schlafzimmer zur anderen Seite haben), ist nicht so schlimm, schlimmer sind die Jugendlichen, die mit Lärm und Radau zwischen 3 und 5 Uhr morgens nach Hause gehen, manchmal noch Autos demolieren oder andere Sachen machen, z.B. Straßenabsperrungen umschmeißen, durch die Gegend werfen, oder Straßenschilder mitnehmen. Nicht zu vergessen, das Gegröle, Gekreische und manchmal (so wie letztes WE) Abfeuern von Silvesterböllern, Schreien, Gruppenschlägereien etc.

Eigentlich wohnen wir in einer eher teureren Wohngegend.

Reicht ja nicht, dass mich im Hochsommer die morgendlichen Vögel wecken (um 4.30h...*knurr* aber das ist ja mittlerweile auch wieder später *g*), sondern dann auch noch nachts die Halbstarken, die nur Shysze im Hirn haben *sorry!*. Wir haben früher auch viel Mist gemacht, aber keine Sachbeschädigung! Gut, unsere Jungs damals waren als "Unbekannte Heckenspringer" in der Zeitung, aber naja. ^^ Wenigstens haben wir uns nicht geprügelt und schon gar keine Autos oder Häuser beschädigt! Da haben wir auch nie nur im Traum dran gedacht. Mein Auto wurde ja auch schon zur Zielscheibe, ich hatte aber Glück im Unglück, es war "nur" der Heckscheibenwischer, aber komplett abgebrochen direkt an der Verankerung in der Scheibe, also leider nicht nur der reine Wischer.

Und nun hat unsere Nachbarin von gegenüber wohl anscheinend einen Hund. ich LIEBE Hunde! Wir hatten selbst 20 Jahre durchgängig einen. Aber die Tierchen möchten auch zum Wohle aller anderen 2- und 4-Beiner erzogen werden... Und was erschwerend hinzu kommt: In diesem Haus wohnt wie bei uns fast nur Verwandtschaft. Dieses neue Tierchen, was ich selbst noch nie gesehen, nur gehört habe, mag es absolut nicht alleine zu sein. Es heult zwar nicht, aber bellt, unaufhörlich bis zu ca. 2 Stunden sehr monoton. Die Nachbarin ist zwar schon was älter, geht aber noch arbeiten und zwar im Schichtdienst. So war letzte Woche die Nacht um 5.07h zu Ende. Am WE war wohl Mittagsschicht, da fing die Kläfferei um 11 Uhr an. Das ging ja.
Wir haben leider genau das Schlafzimmer gegenüber, es sind ja überall Fenster auf und den Hund sieht man zwar nicht, aber hört ihn.

Meine Schwiegermutter (sonst wirklich ausgestattet mit einer Engelsgeduld und auch Frühaufsteherin, allerdings nicht um 5 Uhr ^^) hat wohl gestern den Vermieter (der ist auch gleichzeitig mein Garagenvermieter, ich find' ihn wirklich toll, der ist total cool drauf, und schon was älter) darauf angesprochen, der will sich kümmern.
Ich hatte mich schon gewundert, wieso da kein direkter Hausnachbar, die mit im Haus wohnen (4 andere Parteien) da noch nichts gesagt haben, aber aufgrund der Verwandtschaftsverhältnisse, die aufgrund des Gesprächs dann rauskamen (unten wohnen zwei Schwestern von derem Vermieter, eine davon hat den Hund, mittig wohl Fremde, ganz oben der Sohn vom Vermieter mit Kindern), war es mir mehr als klar. ^^

Wir sind ja bei uns auch die einzigen im Haus, die arbeiten, der Rest ist Renter. :-) Von daher kenne ich auch kaum Nachbarn, höchstens vom Sehen, aber wo die wohnen, weiß ich nie.

Ich bin mal gespannt... :-)

In meiner alten Wohnung hatte ich nur Lärm vom Freibad und den fand ich toll. :-)

2 Kommentare:

  1. Solche Nachbarschaftprobleme sind echt ätzend. Ich verstehe, dass du genervt bist. Ich bin manchmal auch von der Katze (?) von nebenan genervt, die ebenfalls nicht alleine sein kann und böse herumfaucht. Irgendwie ist sie aber anscheinend nur manchmal dort und gehört gar nicht dem Typen.

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    1. Ja, manchmal nervt sowas echt übelst. Vor allem zu doofen Zeiten. Aber ich bin ja nicht alleine und momentan ist da drüben gottseidank Ruhe.

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