Kurz nach seinem 50. Geburtstag erhält der unscheinbare Familienvater und Chemielehrer Walter White eine niederschmetternde Krebsdiagnose und ist verzweifelt. Sein geringes Gehalt reicht weder für die Behandlung noch für eine Absicherung der Familie nach seinem Tod.
Als er seinen Schwager Hank, ein DEA-Agent, zu einem Drogen-Einsatz begleitet, hat Walter jedoch eine wahnwitzige Idee. In seiner Verzweiflung trifft er die folgenschwere Entscheidung, sein Wissen als Chemieexperte zu nutzen, um Crystal Meth von besonders guter Qualität herzustellen. Mit der Hilfe seines ehemaligen Schülers Jesse Pinkmann, jetzt ein Kleinkrimineller, will er die Droge verkaufen. In der Zeit, die ihm noch bleibt, will er auf diese Weise so viel Geld wie möglich verdienen und für seine Familie beiseitelegen. Also beginnen Walter und Jesse in einem alten Wohnmobil in der Wüste von New Mexiko, Meth zu kochen.
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Also, ich habe die Serie damals mal angefangen, aber damals nie bis zum Ende geguckt und eben auch immer die langen Pausen nach den Staffelfinalen überzogen, so dass ich mich an vieles gar nicht erinnern konnte. Beim Gucken von "Better Call Saul" habe ich dann in der drittletzten Folge ausgemacht und "Breaking Bad" nochmal angefangen. Und ich wusste sofort, wieso ich diese Serie so mochte: man hat eine Leiche. Und jetzt?! In anderen Serien ist die dann einfach "weg". Hier macht man sich Gedanken, was man wie und wo tut. Wohin mit der Leiche? Wie verschwinden lassen?
Verletzungen bleiben auch länger zu sehen, während man bei anderen Serien gefühlt einen Tag später mehr nichts mehr davon sieht.
Hier fiel es mir genau deswegen auf, dass Jesse eben sehr lange mit immer mehr heilenden Verletzungen rumlief. Zumindest am Anfang.
Der Unterschied: während ich bei Saul eher Sympathie entwickelte und sein großes Herz auch immer wieder durchkam (was er ja ständig vertuschte und man hinterher echt Mitleid hatte), ist es hier umgekehrt. Mr. White mochte ich zunehmend immer weniger. Der biedere, nette Lehrer von nebenan wird zum skrupellosen Drogenboss, der mit sämtlichen Mitteln seine Interessen durchsetzt, auch mit Gewalt und vor allem ohne Rücksicht auf Verluste.
Die Serie kann ich ebenfalls nur bedingt empfehlen. Wie Saul hat sie MIR persönlich mega gut gefallen, aber ich kann mir vorstellen, dass sie nix für jeden ist.
Man fragt sich hier immer: wann ist es genug? Und bangt echt immer mit.

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