Donnerstag, 20. Oktober 2022

"Better call Saul" Staffel 1 - 6 ~ Serien-Ende



Der Anwalt, der heute Saul Goodman genannt wird, war früher als Jimmy McGill bekannt. Als erfolgloser und schlecht verdienender Anwalt aus Albuquerque behandelte er seine Fälle meistens unter hohen ethischen Ansprüchen. Er hatte die Aufgabe, sich um seinen älteren Bruder Chuck zu kümmern, der einen psychischen Zusammenbruch erlitten hat. Nachdem ihm das Geld ausging, griff Jimmy zu unreinen Methoden, um seinen Bruder und sich selbst über Wasser zu halten. Heute, als Saul Goodmann, interessieren ihn Regeln und Gesetze nicht besonders, erst Schmiergelder oder andere illegale Machenschaften wecken sein Interesse. Saul weiß mittlerweile, wie er jede Situation zu seinem Vorteil nutzen kann und hat in gewissen Kreisen einen legendären Ruf erlangt. In der Öffentlichkeit ist er aufgrund seiner simplen und geschmacklosen Werbung bekannt.

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Ich weiß nicht mehr, wer mir die Serie empfohlen hatte.
Es hat aber die komplette erste Staffel gedauert, bis ich mal irgendwelche Sympathien für den Typen (und die Serie) entwickeln konnte und dann wurde es auch wirklich interessant. 

Saul Goodman ist halt irgendwie wie "Suits", nur für übelste Kartell-Ganoven. Schön schlüpfrig und verdorben, immer in der rechtlichen Grauzone. Wobei man ansonsten die beiden Serien genau NULL vergleichen kann.

Ich habe in Staffel 6 bei der drittletzten Folge aufgehört und einfach "Breaking Bad" wieder von vorne geguckt. Da konnte ich mich an das Ende nicht erinnern.

Schöne Unterhaltung, konnte man gut wegbingen, und ich schwankte immer zwischen Sympathie und Antipathie. Er rutschte ja zwischendurch immer mal wieder ab, bevor er sich dann komplett auf die "Dunkle Seite" begeben hat. (Das weiß man schon am Anfang, da er ja in der 1. Staffel noch nicht Saul Goodman heißt.)

Ich konnte auch soviel nachvollziehen. 😉 So emotional betrachtet.

Die Serie ist speziell, uneingeschränkt könnte ich sie nicht weiterempfehlen, aber eine Empfehlung, sich die erste Staffel mal zu geben (vor allem, wenn man "Breaking Bad" mochte, wie ich), gebe ich hier auf alle Fälle. 😏

Das Ende ist... ein wenig vorhersehbar und doch endgültig.
Ich fand sie letzten Endes wirklich gut gemacht, auch mit den ganzen Verstrickungen und persönlichen Beziehungen. Viel zum Schmunzeln, ich fand seine Beziehung zu Mike immer grandios. ^^

PS: Was mir gar nicht gefallen hat, dass Kim in der letzten Staffel eine andere Synchronstimme hatte, die ich immer mit der Psycho-Tante in "Lucifer" verbinde. Ich mochte die erste Stimme lieber und die passte auch besser. Aber it is like it is. 😉

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