Freitag, 4. Februar 2022

Osteopathie & Chiropraktik

Also damit habe ich ja schon Erfahrungen gehabt, allerdings ist man ja hier und da unzufrieden und wechselt dann doch wieder.

Oder man hat nur etwas akutes, geht 3-4 Mal hin und dann bleibt man weg.
So habe ich das gehandhabt mit Osteopathen.

Aber mit zunehmendem Alter kommen viele Zipperlein und summieren sich zum Ganzkörper-Klaus.

Das Schicksal meiner in die Altersrente ausgeschiedenen Arbeitskollegin machte mich nachdenklich.

So wollte ich nicht enden! Eine endlose Krankenhaus-Tour, keiner konnte beim Schwindel helfen, sie wurde belächelt (fast wie bei meiner Mutter) und ihr sogar fast ein Krankenhausaufenthalt verboten ("Sie haben ja schon viele Häuser durch, was wollen Sie dann noch bei uns?!") bis sie endlich mal (als völlig Verkopfte) selbst in die Tasche griff und sich privat behandeln ließ.
Dort wurde festgestellt, dass man ihr - wahrscheinlich bei der Physio! Wird aber natürlich abgestritten - einen Brustwirbel gebrochen hatte, was dann ein Röntgenbild bestätigte. Nun muss sie ca. 1/2 Jahr warten, bis der Bruch verheilt ist, um zu testen, ob sie Osteoporose hat und weiter privat behandelt wird mit Osteopathie und Chiropraktik.

Und da zu meinen ewigen Schmerzen im Lendenwirbelbereich nun auch Nackenprobleme kamen und Fersensporne und Knieprobleme, war ich also bereit, mich mal in die Hände einer Dame zu geben, die quasi alles kann und macht, incl. Chiropraktik.

Ich habe den 3. Termin gehabt, bin terminiert bis Februar 2023.
Ja, es ist kostspielig, aber ich denke, wenn SIE mir nicht helfen kann, dann niemand. 😊

Ergebnis: Meine Wirbelsäule ist wie eine Spirelli-Nudel verdreht. Also übertrieben gesagt. Sie hat mir das an einem Wirbelsäulen-Modell gezeigt, das versteh' ich ja dann auch, wenn ich es sehe.
Ein Bein ist kürzer als das andere. Ca. 1cm. Das kommt aber daher, weil eine Hüftschale sich nach hinten dreht, die andere nach vorne. Bei meiner Schwiegermutter beim Orthopäden gleiches Ergebnis mit dem Bein, aber andere Therapie: Einlagen. Wo ich mir denke, dass das dann doch völlig falsch ist?! Mit den Einlagen?
Naja, ich drehe mich also mit dem Oberkörper quasi gegen die Hüfte und somit ist alles in Mitleidenschaft gezogen. Daher auch meine Nackenprobleme rechts.

Mein Gewebe ist auch überall völlig verklebt (das hat ihr echte Stirnrunzeln verursacht, sie meinte, es gäbe an meinem Körper keine Stelle, die nicht verklebt wäre), gestern und letzte Woche hat sie an einigen Stellen massiert - ich war froh, dass ich ungeschminkt war, mir kamen echt die Tränen, so hat das gezwiebelt!!! Aber übelst. Gestern war das Brustmuskelgewebe dran, das tut jetzt nur bei leichter Berührung schon SO weh, meine Oberschenkel vorne taten bis Montag/Dienstag noch weh!!!! Von Donnerstag an.

Sie hat nur gemeint, dass genau sowas der Grund ist, dass dann einige Menschen sich irgendwann unbehandelt gar nicht mehr bewegen können.

Ich muss sie mal auf Faszienmassage ansprechen, aber vorne am Körper gestaltet sich das als schwierig, ich übe glaube ich wegen der Schmerzen viel zu wenig Druck aus.

Lustig finde ich, dass ich trotz dieser üblen Nach-Schmerzen keinerlei blaue Flecke bekommen habe!!! Nicht einen.

Naja, danach erstmal ein paar Minuten laufen bevor man ins Auto steigt, dann viel Trinken, also Wasser und Tee. Das Übliche nach so einer Behandlung.

Mir war einfach wichtig, dass ich keinen Bandscheibenvorfall bekomme, da hatte ich so Angst vor, als das mit dem Nacken anfing. Die Probleme kommen aber wegen der "Drehung" und ab dem 2. Halswirbel, der Atlas sei okay. 

Das war es erstmal an Infos. 

Mein Fersensporn ist allerdings noch da. Und auch sonst merke ich noch nicht sooooo viel. Beim ins Auto in der engen Garage einsteigen tut mir die linke Hüfte nicht mehr weh. Beim nach rechts Drehen des Kopfes habe ich vorher zwischendurch wie einen "Stromschlag" bekommen, ich drehe viel nach rechts, weil mich von da alle ansprechen und dort stehen, also muss ich immer nach rechts oben gucken. Den "Stromschlag" habe ich nicht mehr.

Aber ich war ja auch erst 3 Mal dort. Jetzt bin ich erstmal 1x die Woche da für ca. 3-4 Monate, dann alle 2 Wochen und das restliche halbe Jahr einmal im Monat.

Das Konzept des Zahnarztes gefällt mir: nach erfolgreicher Behandlung geht man so alle paar Monate mal hin, zur Kontrolle und so kann man kleine Sachen schnell justieren. Damit so eine Riesen-Baustelle wie bei mir nicht mehr passiert.

Ich glaube, ich habe schon in meinem Leben viel Geld schlechter ausgegeben...
Und natürlich werde ich berichten. 😏

2 Kommentare:

  1. Oha. Wenn ich mir Deine Beschwerden so durchlese, könnte ich an vielen Stellen nicken und rufen "Same here!" Beim Osteopathen war ich auch (er ist der Chef meiner Freundin, bessere Referenzen kann er kaum bekommen ;)) - und er war anfangs wirklich überzeugt, mir helfen zu können.
    Konnte er aber damals nicht (da wusste ich das mit dem Blutgefäßrheuma noch nicht), aber ich fand super, dass er offen sagte, es sei schade ums Geld, wenn ich noch weiter zu ihm käme, er komme jetzt nicht mehr weiter. War mir sehr sympathisch!
    Bei Deinen Massageerlebnissen musste ich gaaaanz breit grinsen und erinnerte mich, dass ich sowas in der Art auch schon mal verbloggt hatte. Das war nach den ersten Besuchen bei der Thai-Massage. Sehr effektiv, tatsächlich, aber schweine-schmerzhaft. Denn die, was ich auch nicht wusste vorher, verbinden "normal" mit "Faszien"-Massage, was wirklich schmerzhaft ist. Die hiesigen Masseure verwenden zur Faszienmassage übrigens irgendwelche spitzen Holzstäbchen. Fies, sage ich Dir :) Aber ich will Dir gar keine Angst machen, sondern nur alles Gute wünschen.

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    1. Hach ja, wenn man solche Kontakte hat, und die dann ehrlich mit einem sind, find' ich sowas auch mega! Habe ich nur leider nicht, daher muss ich jetzt einiges an Geld in die Hand nehmen... Ob es mir danach besser geht - keine Ahnung. Aber einen Versuch ist es wert.
      Die Massage war wirklich ganz übel!!! Ich hab' schon Angst, wenn ich Donnerstag wieder da bin... ^^

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