Aber es ist auch nervig. Das Nach-Silvester-Gewicht von 92.3 kg geht einfach nicht 'runter.
Ich weigere mich aber zur Zeit strikt, Kalorien zu zählen. Da sträubt sich in mir alles gegen.
Aber ich achte auf das Essen. (Habe das Buch allerdings noch nicht weitergelesen, seitdem ich hier davon berichtete...)
Wenn ich dann mal tageweise grob im Kopf überschlage, müsste sich zumindest das Gewicht mal etwas reduzieren. Tut es aber nicht. Wie festgetackert seit Silvester. Vorher waren es aber so wie seit Sommer 91.3 kg.
Und das nervt.
Ebenso die Fettverteilung an meinem Körper. Diese Doppel-Speckbauch-Geschichte (eigentlich soll ich ja nicht mehr so über mich selbst reden) macht mich richtig fertig. Nicht gerechtfertigt, wie ich finde. Gleiches Gewicht, aber völlig anderer Körper, incl. Fress-Kopp (sorry!).
Ich fühle mich so unwohl, denke aber (was auch total banane ist), ich mach' jetzt keine Übungen, wenn das von alleine gekommen ist, ganz plötzlich, geht es so einfach nicht mehr weg. So völlig resignierend.
Abgesehen davon ist diese ständige Isolation einfach nur nervig. (Ja, auch, wenn ich weiß, wir stöhnen auf sehr hohem Niveau). Nur noch schlafen und arbeiten ist irgendwie nicht der Sinn des Lebens. Zumindest meines Lebens nicht. Und das geht nun auch irgendwann auf's Gemüt. Wir sind früh müde, gehen früh ins Bett. Ich bin um 19 Uhr zu Hause und ab 21 Uhr geht es ins Bett. Was sind das für Tage?!?!?! Was ist das für ein Leben?!?!?! Genau - GAR keins.
Und das zieht sich wie ein roter Faden durch den Tag.
Ich trinke übrigens immer so zwischen 2 und 3 Liter, gehe aber wenig pinkeln. Wasserspeicher olé.
Eigentlich kann ich noch froh sein, dass ich keinen Haarausfall habe. Oder richtige Hitzewallungen. Oder Atemnot. Und nur das Gewicht und die Fettverteilung grad kacke sind. Und Konzentration lässt tageweise mal nach.
Hätte ich ja nicht gedacht. Ich werd' bald 45. Eigentlich dachte ich, ich hätte noch so 3-5 Jahre. Und ich dachte, wegen der Hormonspirale würde ich gar nix merken.
War wohl nix. 😊
In der Tat, der "Sinn des Lebens" leidet stark.
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