Dienstag, 13. Oktober 2020

"The Killing"


Kriminalpolizistin Sarah Linden versucht in Seattle, den Mordfall an einem jungen Mädchen aufzuklären und gerät dabei in ein Netz von Lügen und Korruption. US-Version der dänischen Krimiserie `Kommissarin Lund'.

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Ich hatte DIESE Serie bevorzugt, Kommissarin Lund habe ich nicht gesehen und werde sie auch nicht schauen.

"The Killing" hat mich aber völlig überzeugt, erinnert ein bisschen von den Charakteren an "100 Code" oder "Die Brücke": gescheiterte Existenzen, die manchmal privat von ihren Dämonen übermannt werden, im Job aber 200% geben. Beide Hauptdarsteller mag ich.

Die Serie an sich ist eben so typisch: es regnet, es ist grau. Also meistens. 

An was ich mich erst gewöhnen musste: Die vielen Wandlungen, und um was genau es jetzt eigentlich geht. Während bei anderen Serien nur die Mord-Aufklärung im Vordergrund steht, sieht man hier z.B. auch das ganze Leid der Hinterbliebenen. Das hat mich anfangs doch etwas irritiert, aber Dranbleiben lohnt sich - am Ende weiß man, wieso und warum da so viele Handlungsstränge parallel laufen.

Für mich auch uneingeschränkte Guck-Empfehlung! Und, was einerseits gut, andererseits schade ist: die 4. Staffel ist wirklich die Letzte. 

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